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Senioren- und Ehrenmitgliedernachmittag 2016
Bereits zum sechsten Mal lud der Gesamtverein alle Senioren und Ehrenmitglieder zu einem gemütlichen Beisammensein am Samstagnachmittag ein.
Ca. 100 Damen und Herren folgten der Einladung, und wurden von Vorstand Jürgen Kolb herzlich in der geschmackvoll und liebevoll dekorierten Dr. Erwin-Senn-Halle begrüßt.
Er führte auch durch das kurzweilige Programm. In seinen Ausführungen stellte er die aktuelle Situation des Vereins dar, die auch in diesem Jahr von viel Arbeit aller Funktionsträger geprägt war.
Er freute sich aber auch, dass so viele Mitglieder der Einladung gefolgt waren, und sprach von einem lebendigen Verein, der Angebote für viele interessierten Sportbegeisternde in allen Altersklassen hat.
Weiterhin informierte er über den aktuellen Stand der Sportstättenplanung, die Bürgermeister Drescher zügig angehen will. Hier wartet der Verein auf kurzfristige Impulse seitens der Verwaltung.
Weiterhin nahm er zu einigen Aussagen zum Eintracht-Clubhaus Stellung, und erläuterte nochmals die Zwänge und Kosten bei einer Neuverpachtung. Auch sprach er ausdrücklich über die immer höher werdenden Unterhaltungskosten für die Sennhalle, die nicht mehr zu vertreten sind.
Die TSG-Eintracht hatte dieses Jahr die Initiatoren des Plänkschter Bürgerbuses ein- geladen, um den Bürgerbus, der sich innerhalb kürzester Zeit in Plankstadt etabliert hat, vorzustellen. Vorstand Rolf Hamm sowie GR‘in Schüller erläuterten die Fahrtrouten, gaben Einblicke in die positiven Benutzerzahlen, Fahrzeiten, und die weiteren Planungen. Die Angebote sind einfach ideal für alle Personen, die nicht mehr Auto oder Fahrrad fahren wollen oder können.
Zu einer gelungenen Veranstaltung für unsere Ehrenmitglieder gehört auch immer, dass einzelne Verantwortliche aus den Abteilungen vorgestellt werden.
Diesmal wurde Tibor Wettstein interviewt, der neue Leiter der Turnabteilung, die die größte Abteilung in unserem Verein stellt. Wettstein betonte, dass er tatkräftig unterstützt wird von Andreas Rude (verantwortlich für die Leichtathleten), und Björn Then-Bergh, und diese drei ein gutes tatkräftiges Team darstellen.
Damit bei aller Information das Gesellige nicht zu kurz kam, servierten Vertreter aus allen Abteilungen den Gästen Kaffee und Kuchen.
Unsere älteren Mitglieder sollen auch immer sehen, was unser Sportverein zu bieten hat; Diesmal stellten Laura und Katrin Doll ihre Mädchengruppe, die Geräteturnerinnen vor, die eine tolle Turnvorführung zeigten.
Viele Anwesenden tauschten sich über damals und heute aus, aber auch an die Vorstandschaft wurden zahlreiche Wünsche und Anregungen weitergegeben, die die Verantwortlichen gerne aufnahmen.
So ging dieser Nachmittag eigentlich viel zu schnell zu Ende. Viele Senioren und Ehrenmitglieder bedankten sich beim Vorstand, für das unterhaltsame Programm und die gemütliche Atmosphäre bei dieser gelungenen Veranstaltung, bevor sie den Heimweg antraten, und drückten ihre Hoffnung aus, dass die TSG/Eintracht auch 2017 wieder zu diesem Fest einlädt. K-H Engelhardt

Neujahrsempfang 2015 der TSG/Eintracht-Plankstadt
Zu Beginn des Jubiläumsjahres war der diesjährige Neujahrsempfang der Startschuss für ein umfangreiches Jahresprogramm, das sich die Abteilungen und der Verein vorgenommen haben.
Vereinsvorstand Jürgen Kolb streifte in seiner leidenschaftlichen Ansprache die Historie unseres Vereines, der am 14. Juni 1890 als Turnverein im Gasthaus Hirsch (auch das ist schon Historie) gegründet wurde. Nach vielen Zusammenschlüssen, Umbenennungen, Auflösungen und letztendlich der Fusion zwischen der TSG mit der Eintracht 2002 ist unser Sportverein der größte Verein in Plankstadt. Beim Ehrenmitgliedernachmittag im November
wird auf die 125 Jahre Vereinsgeschichte ausführlich eingegangen und wichtige Meilensteine der Vereinsgeschichte besonders beleuchtet werden. Neben zahlreichen sportlichen Erfolgen in den Abteilungen ragt Jonas Maier heraus, der mit seiner Nationalmannschaft Jugendeuropa - und Weltmeister im Handball wurde. Natürlich spielt so ein Talent nicht mehr bei uns, aber er stammt aus unserer Jugend.
Zahlreiche Renovierungen und Bauarbeiten wurden 2014 ausgeführt.
Das komplette Umfeld des Trainingsrasenplatzes wurde eingeebnet, eingesät und hergerichtet, sodass die kontinuierlichen Pflegearbeiten, die der Verein leisten muss, optimiert werden können.
Beim Vereinsheim musste das Flachdach renoviert werden. Eine umfangreichere Komplettsanierung war aus Kostengründen nicht möglich.
Jürgen Kolb freut sich auf ein tolles Jubiläumsjahr, das am 27. Juni 2015 als großes zentrales Fest gefeiert wird, und sicherlich den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet. Alle Teilnehmer, alle Abteilungen mit ihren Jugendlichen sollen dann einheitliche T-Shirts tragen, und auf einem großen Bild abgelichtet werden.
Er sprach dann einen ganz wichtigen Punkt an, als er vom Kunstrasenplatz der Partnergemeinde Castelnau-Le-Lez schwärmte, den unsere Fußballjugend bei einem Besuch im Juni testen durfte, und dies mit dem Wusch verband, dass sich bezüglich der Sporteinrichtungen und des Sportgeländes bald was tun muss.
Es geht hier nicht nur um die TSG-Eintracht, es geht auch darum, was Plankstadt in Zukunft seinen Bürger bietet. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, unsere Wünsche formuliert, und warten gespannt was im von der Gemeinde in Auftrag gegebenen und mittlerweile vorliegenden Gutachten steht“.
Bürgermeister Schmitt, betonte in seinen anschließenden Grußworten, dass er zum ersten Mal bei der TSG-Eintracht spricht. Dabei lobte er die vielen Sportangebote, und „die Weitsicht des Vereins, der bereits heute die Anforderungen von morgen erkennt“.
Auch er bestätigte den Eingang des Gutachtens, das demnächst vorgestellt wird, sprach von (noch) unterschiedlichen Meinungen des Gemeinderates, und hofft auf eine realisierbare zeitnahe Lösung.

Hans-Dieter Böhm, gratulierte für die IG Vereine, und überreichte inhaltsreiche Kuverts
vieler Plankstädter Vereine. „Die TSG-Eintracht stehe für „ gesund alt werden“ und „ sie ist ein wesentlicher Bestandteil im Plankstadter Vereinswesen“. Er zeigte sich angesichts der offiziellen Aussage von Bürgermeister Schmitt für „eine große Unterstützung“ zuversichtlich für die Zukunft des Vereines.“

Es wechselten sich nun schwungvolle Lieder des Musikvereines und der Chorgemeinschaft mit den obligatorischen Ehrungen langjähriger Mitglieder ab.

Die gelebte Fusion zeigte sich dann symbolisch, als Karl Schleich ein Urgestein der Eintracht der auch in vielen Funktionen tätig war, und Erich Balk, der bei der TSG jahrzehntelang aktiv war, für jeweils 60-jährige Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet wurden, und beide vom Nachfolgeverein der TSG-Eintracht Plankstadt geehrt wurden.

Jürgen Kolb dankte anschließend noch ganz besonders Thea Fritz, der Vorsitzenden des Hausfrauenbundes, die seit nunmehr 25 Jahren mit ihren Damen immer wieder für die kulinarischen Köstlichkeiten sorgt. Man kann ihnen wirklich nur höchste Anerkennung zollen, für die geleistete Arbeit in all den Jahren. Denn auch in diesem Jahr hatten sie
über 1200 Häppchen für den anschließenden Empfang vorbereitet.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden noch viele Meinungen ausgetauscht, es wurde viel diskutiert, und viele Gespräche rundeten diese erste große Veranstaltung des Jubiläumsjahres ab.


Karl-Heinz Engelhardt

Neujahrsempfang 2014
Proppenvoll, mit 400 Besuchern, wurde die Dr.-Erwin-Senn-Halle, in die die TSG/Eintracht zu ihrem diesjährigen Neujahrsempfang eingeladen.
Die bei dieser Veranstaltung traditionelle Ehrungen zahlreicher langjähriger Mitglieder und die Ernennung neuer Ehrenmitglieder waren in ein abwechslungsreiches musikalisches und sportliches Programm eingebunden.
Nachdem der Musikverein Plankstadt die Anwesenden mit flotter Musik begrüßt hatte, trat Vorstand Jürgen Kolb ans Rednerpult, hieß viele der Gäste persönlich willkommen, und ließ das vergangene Jahr aus Sicht des Vereines Revue passieren. Ausführlich stellte er die einzelnen Abteilungen vor, zeigte deren Erfolge und Entwicklungen auf, und sprach aber auch negative und weniger erfreuliche Tendenzen an.
Breiten Raum nahm in seinen Ausführungen die vom Verein gewünschte Verlagerung des Sportgeländes ein. Unter dem Motto „Hier an diesen Ort haben wir die vergangenen 60 Jahre abgebildet; jetzt wollen und müssen wir, unserer Meinung nach, die Weichen für 60 Jahre Zukunft an einem anderen Ort stellen, ging er auf die zahlreichen Diskussionen innerhalb der Gemeinde ein. Insbesondere und namentlich kritisierte er die Fraktionen der CDU und SPD , die durch Mitgliederversammlung und Pressemitteilung einen bevorzugten Standort bereits ablehnen. Bei der Sitzung vom 11.11.2013 der Gemeindeverwaltung zusammen mit den Ausschüssen von VKSS und UTB, sowie der TSG/Eintracht Ausschuss wurde beschlossen, ein Planungsbüro zu beauftragen, das Untersuchungen durchführen und ein Konzept entwickeln soll , um Vor- und Nachteile dieser Maßnahme und die Kosten –Nutzen Funktion für die Gemeinde aufzeigen zu können. „ Dies ist ein parteitaktisches Verhalten, das eine sinnvolle Lösung verhindert, bevor entsprechende konkrete Zahlen vorliegen. Damit sind wir nicht einverstanden.“ Lang anhaltender Beifall zeigte hier, dass er mit dem thematischen Schwerpunkt seiner Ausführungen richtig lag.
Anschließend leitete der Frauenchor „Plank-Ton“ , der zum ersten Mal beim Neujahrsempfang auftrat, mit 2 Liedern zu den Ehrungen für Mitglieder über, die 50 bzw. 60 Jahre dem Verein angehören. Die Damen von Plank-Ton unter der Leitung von Frau Claudia Böhmer boten Chorgenuss auf hohem Niveau. Vor allem Leonard Cohens Halleluja, in einer eigenen Version, überzeugte das Publikum.
Nun erfolgten die Ehrungen für 70, 75 Jahre Mitgliedschaft. Unserem Mitglied, Herr Kurt Schleich wurde sogar die seltene Ehre zuteil, 80 Jahre Vereinsmitglied zu sein. Herr Schleich sowie seine Frau, freuten sich sichtlich, als beide nach vorne gebeten wurden, um ihnen nochmals für diese aussergewöhnliche Vereinstreue zu danken.
Mitglieder der Jazztanzgruppe unter Leitung von Frau Sandra Kirsch zeigten dann, wie schön Bewegungsabläufe synchron sein können und, verbunden mit einer tollen Choreografie, dargestellt werden können.
Einen ebenso gelungenen Auftritt lieferte der Männergesangverein Sängerbund – Liedertafel , unter ihrem Dirigenten Chordirektor Franz-Josef Siegel, ab. Ihr Gesangsstück, „ der Rathausbau von Schilda, das von vergessenen Fenstern beim Bau sprach, was aber nicht so wichtig ist, weil der Rat eh nicht viel entscheidet und deshalb auch im Dunkeln tagen kann“, ließ das Publikum schmunzeln. Der Chor bestritt aber vehement, dass es bei dieser Persiflage Parallelen zur Gemeinde geben würde.
Der letzte Teil der umfangreichen Ehrungen blieb den neu ernannten Ehrenmitgliedern vorbehalten. Alle Geehrten versammelten sich dann nochmals zu einem gemeinsamen Bild.
Jürgen Kolb bedankte sich dann nochmals herzlich für die Aufmerksamkeit beim Publikum, und lud alle zum anschließenden Stehempfang ein. Dieser Stehempfang , der auch immer zu zahlreichen Gesprächen und Kontakten genutzt wird, war wieder hervorragend vorbereitet von den Damen des Hausfrauenbundes. Ein herzliches Dankeschôn gilt deshalb Thea Fritz und ihren Helferinnen, die unzählige Häppchen und Schnittchen hergerichtet hatten.
Mit dem Badener Lied, das alle Anwesenden mit sangen, beendete dann der Musikverein den offiziellen Teil dieser gelungenen Veranstaltung. KHE

Mitgliederversammlung TSG Eintracht 2013

Fehlende Trainingskapazitäten belasten Arbeit der Abteilungen

Einen zentralen Punkt bei den Hauptversammlungen der TSG Eintracht stellen die Berichte aus den jeweiligen Abteilungen dar. Hier gibt es sowohl Positives zu berichten, wie auch Missstände zu vermelden. So ist die Zahl der aktiven Karatekämpfer auf über 100 angestiegen. "Damit sind wir in den Top Ten Baden-Württembergs", berichtet Dr.Michael Layer über seine "funktionierende Wettkampfabteilung". Markus Kolb ist "stolz, Leiter der Tischtennis-Abteilung zu sein", die mit zwei ungewöhnlich spannenden Spielen (8:8) den Abstieg in den Kreis verkraftet hatte und in die Bezirksklasse zurückgekehrt ist. In der nächsten Saison werden sieben Teams antreten, wobei die Jugendlichen vollständig integriert werden.
Dr.Tina Jung (Turnen mit den Unterabteilungen Badminton und Leichtathletik) vermeldete, dass etliche Kurse und Gruppen neu belebt worden sind. Allerdings gibt es Nachwuchsprobleme bei den "Federballspielern", weshalb nur noch ein Team ins Rennen gehen wird.
Dr.Stephan Verclas sieht seine Handballer gut aufgestellt und blickt langfristig eher nach oben. Es wurde sogar eine dritte Mannschaft neu gemeldet, was die bisherige gute Jugendarbeit unterstreicht. Verbesserungen gäbe es auch bei den Minis, Kapazitätsengpässe seien die Hallenzeiten und die Anzahl verfügbarer Trainer.
Das Übungsleiterproblem belastet auch die Fußballer, referierte Andreas Berger, stellvertretend für seinen frisch gekürten Abteilungsleiter Peter Sommer. Dieser sei "erst spät gefunden worden, weil sich keiner bereiterklärt hatte, das Amt zu übernehmen". Nicht nur Jugendtrainer fehlen den Fußballern, die beim Abgang auch gerne Spieler mitnehmen, auch der Jugendleiter hört demnächst auf. Eine A-Jugend geht nicht mehr an den Start, die B-Jugend ist knapp besetzt, die Konkurrenz im Umland sei groß.
Er monierte auch das Verhalten vieler Eltern der unteren Jahrgänge der Jugend. "Wir machen da eine Art Kinderbetreuung." Die Kids würden abgestellt, Mama und Papa machen sich einen schönen Tag und sammeln sie später wieder ein. In der AH werde erstaunlicherweise ein personeller Zuwachs verzeichnet.

„Wir haben kein Geld für Sanierungen“
Er zieht sich wie ein roter Faden durch die Hauptversammlungen der TSG Eintracht der letzten Jahre: der Mangel. Es mangelt an Geld, an ausreichend Mitgliedern, die sich einbringen, und an ertüchtigten Sportanlagen und Vereinsgebäuden. So standen mit dem Thema Beitragserhöhungen und der Idee einer Verlagerung der Sportstätten zwei interessante Punkte auf der Tagesordnung, was sicherlich auch den guten Besuch von über 170 (von aktuell 1911) Mitgliedern in der gut dreistündigen Veranstaltung erklärt.
Vorsitzender Jürgen Kolb lobte in seinem Bericht "die vielen Ehrenamtlichen, ohne die nichts laufen würde. Wir müssen in Zukunft aber auch schauen, wie Lücken mit Fachkräften aufzufüllen sind". Er sei "kurz davor gewesen, das Amt niederzulegen", bekannte Kolb in seinen Ausführungen und malte die Zukunft des Vereins in düsteren Farben. "Die Zahlen sind nicht rosig. Maßnahmen, die wir vorgesehen hatten, wurden nicht durchgeführt, alles Finanzielle zurückgestellt. Wir haben kein Geld, grundlegend zu sanieren." Auch sei die ihm versprochene Unterstützung bei der Platzpflege seitens der Abteilungen nicht immer eingehalten worden. "Ich wurde oft alleine gelassen."
Das soll sich aber nun bessern. Der frühere Leiter der Handballabteilung Gerhard Waldecker schlug in die gleiche Kerbe. "Wir müssen unsere Strukturen überdenken. Ein Vorsitzender muss für alles Mögliche den Kopf hinhalten und sollte andere Aufgaben wahrnehmen als Rasenmähen. Dazu ist er zu wertvoll." Kolbs "Nebenjob" hat das Konto der TSG Eintracht die letzten beiden Jahre nicht unerheblich entlastet.
Schulden belasten den Verein
Trotzdem drücken den Club Verbindlichkeiten und auch das vergangene Geschäftsjahr wurde mit einem Minus abgeschlossen, wie Kassenführerin Erika Stumpf ausführte. Allerdings sollen die Darlehen in fünf Jahren getilgt sein. Positiv sei die Tendenz bei den Beitragsrückständen und sie nähre die Hoffnung auf weiterhin bessere Zahlungsmoral als die Jahre zuvor.
Waldecker, als Revisor, monierte noch, dass das "Beitragswesen nicht stimmt, nicht zeitgemäß ist" für den Kinder- und Jugendbereich, dem ungefähr 40 Prozent der Mitglieder angehören. "Der Verein erbringt dort enorme Leistungen für Bagatellbeiträge." Es gäbe aber auch zu viele beitragsfreie Ehrenmitglieder, ein Thema, das schon 2009 diskutiert wurde. Waldecker bestätigte Stumpf bei 1199 Buchungsposten solide gewirtschaftet zu haben, und dass der Schuldendienst akkurat geleistet werde.
2009 war auch die letzte Beitragsveränderung aus mehr oder weniger den gleichen Gründen fällig und nun stand wieder eine "moderate Erhöhung", so Kolb, zur Abstimmung an, die einstimmig beschlossen wurde. Drei Euro mehr kostet nun die Familienmitgliedschaft, 1,50 Euro sind für Einzelpersonen mehr zu bezahlen.
Turnusgemäß wurden Kolb sowie der 3. Vorsitzende Herbert Mölleken einstimmig in ihre Ämter bestätigt. Die Kassenprüfung übernehmen Alexander Berlinghof und Wolfgang Dobberstein. Die Position des Schriftführers bleibt vakant, trotz einer "attraktiven" Stellenbeschreibung von Kolb. Er versprach: "Wir werden mit Schwung weitermachen, um dem gerecht zu werden, was sie von uns erwarten." mj

Sportgelände: Statt Millionenbeträge in Sanierung zu stecken, plant der Verein den großen Wurf
Mit neuem Standort alle Probleme lösen?

Kurz vor "Verschiedenes" nannte sich Tagesordnungspunkt 14 "Zukunft Sportgelände - Zukunft Verein". Und dieser Punkt hatte es in sich, wollen die Verantwortlichen der TSG Eintracht mit einer kleinen "Revolution" doch gleich mehrere Fliegen mit einem Streich erschlagen, etliche Probleme des Clubs mit einer genialen Idee auf einen Schlag lösen.
Diese könnte die Problematik der knappen, nicht ausreichenden Hallenkapazitäten in Plankstadt lösen. Es würde die aufwendige und womöglich nicht sehr sinnvolle Sanierung der sich in desolatem Zustand präsentierenden, vereinseigenen Gebäude überflüssig machen und eventuell sogar den maroden Finanzen langfristig auf die Sprünge helfen.
Jürgen Kolb, Vorsitzender des Fusionsvereins, rechnete vor, welche Summen die Renovierung und die Sanierungen der Clubhäuser (320 000 Euro) und der Dr.-Erwin-Senn-Halle (690 000 Euro) verschlingen würden und stellte die Frage: "Wir reden hier von rund einer Million. Wie viel Geld sollen wir in Altbeständen abbilden?" Es wäre ein "Sonderbeitrag" von rund 75 Euro pro Mitglied auf zehn Jahre gesehen - sollte die Anzahl der Mitglieder konstant bleiben. Außerdem seien auch Tartanbahn und Kunstrasenplatz überfällig. "Aber das wäre Angelegenheit der Gemeinde."
Den Wert des Vereinsgeländes als Bauland, das Plankstadt gehört, bezifferte Kolb auf 10 bis 15 Millionen Euro. Die Neuanlage eines "Sportparks" am Ortsrand mit Clubhaus, zwei Sportplätzen, einer Spiel- und einer Trainingshalle mit Gymnastikräumen würde aber nur einen Aufwand von sieben oder acht Millionen Euro bedeuten. Eine "Win-Win-Situation", unterstrich Handball-Abteilungsleiter Dr.Stephan Verclas. "Beide Seiten sollten wahnsinnig davon profitieren."
Kolb bat nun die Versammlung um ein Mandat, diese Idee weiterzuentwickeln und mit der Gemeinde und auch anderen Partnern in Verhandlungen zu treten. Sollte es gelingen, "dann ist hier endgültig Schicht", verdeutlichte Kolb noch einmal, dass das alte Gelände, auf dem manche ihre sportliche Heimat sehen, vollständig aufgegeben werden soll. Das gewünschte Mandat wurde der Vorstandschaft bei zwei Gegenstimmen erteilt. mj
Bericht aus Schwetzinger Zeitung




Jahreshauptversammlung 2012
Nach seinem Jahresresümee zu den Veranstaltungen der TSG Eintracht im abgelaufenen Berichtsjahr und einem Blick auf anstehende weitere Renovierungen lenkte Vorsitzender Jürgen Kolb die Aufmerksamkeit bei der Mitgliederversammlung auf die sportlichen Erfolge und hob besonders den kürzlich erfolgten Aufstieg der Fußballer in die Landesliga hervor.
Dabei betonte er, dass die Abteilung der Kicker nicht mehr Geld für die anstehende Saison bekommen würde und auch nicht verlange. Es werde am 20. Juli ein eingetragener Förderverein gegründet, der Gelder generieren solle. Sorgen bereite ihm dagegen die Abwanderungstendenz im Jugendbereich bei den Fußballern, "obwohl wir dort gut aufgestellt sind". Wo kommen wir da hin, fragte er sich und das Plenum. Im Handball sei dies gerade gegenläufig. Da Handlungsbedarf bestehe, die Jugendspieler zusammenzuhalten, sollten ausreichend qualifizierte Trainer gesucht werden.
Für weitere Sanierungen der Sportstätten - besonders die Laufbahn ist doch sehr in die Jahre gekommen - sollen Anträge zur Unterstützung gestellt werden. "Wir können das nicht alles aus eigener Kraft stemmen", meinte der Vorsitzende, der sich nicht zu schade ist, selbst den Fußballplatz zu mähen. "Ich sitze auf dem Rasentraktor, um Kosten einzusparen." Mit Erfolg: Wurden für die Platzpflege 2010 noch 11 000 Euro ausgegeben, waren es im Jahr danach nur noch 9000. In diesem Jahr sei noch kein Euro dafür bezahlt worden, berichtete er nicht ohne Stolz.
Große Spendenbereitschaft
Dass sorgfältiges Wirtschaften notwendig ist, zeigte der Kassenbericht von Erika Stumpf. Das Geschäftsjahr 2011 wurde mit einem Minus abgeschlossen. Trotzdem war sie mit ihrer Bilanz zufrieden, denn der Negativsaldo ergab sich vor allem durch die umfangreichen Arbeiten an den Sportanlagen und den Clubhäusern. Ohne diese Kosten hätte es ein sattes Plus gegeben.
"Aber die generell große Spendenbereitschaft hält unseren Verein am Leben", so Stumpf. Und wenn da bloß nicht die vielen Verbandsstrafen und unnötigen Rücklastschriften wären. Vorsitzender Kolb wies aber daraufhin, dass es "ohne private Zuwendungen und Spenden von Firmen nicht geht. Die Mitgliedsbeiträge reichten für alle Ausgaben bei weitem nicht aus."
"Traurig", fand es Kolb, dass es von der Gemeinde nicht einmal einen Umschlag zum Aufstieg gegeben hätte. "Dafür seien keine Mittel vorgesehen, hieß es von Amtsseite."
Beruflich sei es oft schwer, das Ehrenamt auszuüben. Das sei dann um so übler, wenn man sich als Vorsitzender Kritik und Forderungen ausgesetzt sehe. "Einige müssen lernen, sich in die Gemeinschaft des Vereins einzufügen. Ich lasse mich nicht erpressen," schrieb er einigen "Abteilungsfürsten" ins Pflichtenheft. Überhaupt sollten die aktuell 2087 Mitglieder mehr in die Pflicht genommen werden. Sie sollten ihre Ämter mit Engagement ausfüllen und nicht aus Prestigegründen übernehmen.
Auch der frühere Vorsitzende Gerhard Waldecker schlug bei der einstimmig erfolgten Entlastung in die gleiche Kerbe. "Wenn jedes unserer über 2000 Mitglieder pro Jahr nur zwei Stunden zusätzlich etwas machen würde, müsste unser Vorsitzender nicht selbst auf dem Platz rumfahren und den Rasen mähen."
Blick in die Abteilungen
Bei den Abteilungsberichten versuchte Michael Layer, seine Nischensportart Karate attraktiv zu präsentieren. Diese definiert sich überwiegend und überzeugend über den Kinderbereich. Tischtennischef Markus Kolb bekannte, dass er und seine Mannen nicht mit dem Abstieg aus der Bezirksliga gerechnet hätten. "Trotzdem gab es keinen Spielerwechsel. Wir wollen wieder rauf." Acht Mannschaften werden für die neue Runde gemeldet.
Für die Fußballer gab der stellvertretende Abteilungsleiter Andreas Berger das Motto für die Aufstiegssaison vor. "Ein Ziel - ein Team - ein Traum." Und dieser Traum vom Klassenerhalt solle ohne zu viel externe Zugänge gelingen. Es werde auf Verstärkung aus der eigenen Jugend gesetzt. Ebenfalls als Stellvertreter dankte Thomas Maier für die "große Hilfsbereitschaft der Freiwilligen, ohne die ganzen Handball-Veranstaltungen nicht möglich gewesen wären".

Wahlen
In ihren Ämtern einstimmig bestätigt wurden Karlheinz Ochs 2.Vorsitzender, Karl-Heinz Engelhardt 4.Vorsitzender, Erika Stumpf Kassiererin.

Ehrungen
Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern, die ihm die Treue halten und sich auch im Clubleben einbringen. Deshalb zeichnete die TSG Eintracht diesmal nicht nur die langjährigen Mitglieder aus, sondern ehrte einige auch für ihr besonders Engagement im Ehrenamt oder außerordentliche sportliche Leistungen.
Letzteres galt für Kai Dippe und Jonas Maier, zwei Jugend-/Junioren-Handballer, die zwar nicht für die TSG Eintracht, sondern für die SG Kronau/Östringen spielen. Dort haben sie den Sprung in die erste Mannschaft in die National-Teams geschafft.
Als besonders zu würdigende Ehrenamtliche hatte der Vorstand Meinrad Kapp ausgewählt. Der Visionär (er hatte schon früh zur Fusion der damals zwei Plankstädter Sportvereine gedrängt) war mehr als 17 Jahre lang in der Tischtennis-Abteilung als "One-Man-Show" aktiv. Multifunktionär Günther Ochs wurde vom Vorsitzenden Jürgen Kolb als eine "der Persönlichkeiten des Vereins" herausgehoben. Ein "unglaublicher Jugend-Fußballtrainer" sei Friedrich Tropf. Ihm sei viel zu verdanken, meinte Kolb. Er hätte für Vieles mit seiner Arbeit den Grundstein gelegt. Vierte im Bunde war Brigitte Hübinger.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Peter Baumann, Ursula Böckenhaupt, Günther Goedecke, Roland Müller, Elke Storzer, Elfriede Vogt, Hans Wyss geehrt.
Seit 25 Jahren sind Gertrud Angerer, Oskar Armbruster, Hans Baierlein, Markus Bender, Markus Berlinghof, Armin Dörfert, Nina Eichhorn da Silva, Thilo Engelhardt, Hans-Jürgen Erhard, Käthe Gaa, Petra Herrmann, Ruth Huber, Beate Kresser, Bernd Leibert, Simone Rauch, Helga Schultz dabei.
Bericht aus Schwetzinger Zeitung, Donnerstag, 14.06.2012

Neujahrsempfang 2012
Die Big Band des Musikvereins unter der Leitung von Michael Heid eröffnete die Veranstaltung mit "Glenn Miller"-Melodien, bevor Vorsitzender Jürgen Kolb die Besucher willkommen hieß und einen Rückblick auf Ereignisse und Höhepunkte des Vereins im vergangenender TSG Eintracht Plankstadt begann mit leichter Verspätung. Für 290 Gäste war in der Dr.-Erwin-Senn-Halle bestuhlt worden, am Ende kamen aber mit rund 400 Besuchern so viele wie noch nie zuvor.
Jahr gab.
Zunächst ging Kolb auf die Sanierungsmaßnahmen in den beiden Gaststätten ein. In dem Vereinshaus war eine gründliche Renovierung erforderlich. Im Clubhaus wurden die Toilettenanlagen renoviert, der Gastraum erhielt einen neuen Boden und die Kabinen und Duschräume im Keller wurden gestrichen und instand gesetzt. Kolb dankte für die tatkräftige Mithilfe einzelner Mitglieder und die Unterstützung der beteiligten Firmen. Besonderer Dank ging an Karl-Heinz Engelhardt, der sich bei allen Baumaßnahmen für deren Planung und Durchführung eingesetzt hatte.
Ausführlich ging der Vorsitzende auf das abgelaufene Vereinsjahr ein. Die Rasenplätze seien in einem guten Zustand. Rund 13 000 Quadratmeter Fläche werden Woche für Woche vom Verein gepflegt. Die Überdachung der Garagen beim Clubhaus werde demnächst in Angriff genommen, so Kolb. In diesem Jahr werde der Treppenaufgang zur Vereinsgaststätte erneuert und der Abgang zu den Kabinen neu gestaltet. Die Sanierung der Dusch- und Kellerräume an beiden Häusern ist für die nächsten Jahre geplant. Kinderfasching und Rosenmontagsball, Jugendfußball-Turnier, Gau-Schülerturnfest, Abteilungsveranstaltungen und das Gerd-Riehle-Turnier sowie nach langer Zeit wieder einmal die Staffelsitzung des Fußballkreises Mannheim und schließlich die Auslosung des Hoepfner-Cups, das seien die Veranstaltungen gewesen, "die dem Gemeinwohl unserer Mitglieder, der Außendarstellung unseres Vereins und im Besonderen der Förderung unserer Jugend dienten", lobte Kolb. Die Teilnahme an der RNF-Sommertour, das Trainingscamp in Zusammenarbeit mit Eintracht Frankfurt, das Angebot von Handballern, Leichtathleten und Fußballern beim Straßenfest hätten sich als weitere Höhepunkte gezeigt.
Kolb dankte "für die Unterstützung, die Zuwendungen, die guten Worte und Ideen" allen Trainern, Betreuern, Mannschaften und Gruppen im Verein sowie seinen Mitstreitern in der Vorstandschaft. Der MGV Sängerbund Liedertafel unter der Leitung seines Dirigenten Franz Josef Siegel unterhielt mit Liedvorträgen und umrahmte die Ehrungen.
Einige Damen der Turnabteilung zeigten im Anschluss mit viel Elan, was "Zumba" bedeutet. Das Tanzfitness-Programm war aber nicht nur zum Anschauen gedacht, Leiterin Ssuny Bauer animierte auch gleich zum Mitmachen. Zu lateinamerikanischer Musik - in der Choreographie sind Hip-Hop, Samba, Salsa, Merengue und Mambo zu finden - wurde so beim TSG-Neujahrsempfang die Fettverbrennung angeregt.
Viele der Gäste begeisterten sich am "Zumba", bevor mit dem von der Big Band begleiteten Badner Lied der offizielle Teil der Veranstaltung beendet wurde. Beim vom Verein der Hausfrauen um Thea Fritz liebevoll vorbereiteten Stehempfang mit Wein und köstlichen Häppchen blieb Zeit für Gespräche und zum Austausch von Erinnerungen.

Beim traditionellen Neujahrsempfang der TSG Eintracht Plankstadt standen die Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder im Mittelpunkt. Der erste Vorsitzende Jürgen Kolb und sein Stellvertreter Karlheinz Ochs überreichten die Urkunden und Ehrennadeln an die langjährigen Mitglieder.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Manfred Buchert, Margot Doll, Heinrich Eck, Peter Heid, Manfred Kanapp, Klaus Lauer, Horst Mischkowski, Otto Pfeuffer, Richard Rosenberger, Jürgen Treiber und Heribert Weick.
60 Jahre: Anneliese Bartelmann, Dr. Arthur Kolb, Heini Kolb, Heinrich Kolb, Andreas Kreis, Wolfgang Kurtz, Karl-Heinz Renkert, Dieter Rühle, Albert Schardt und Edelbert Vobis.
für 65 Jahre Ernst Fackel, Fritz Gerlach, Willi Hahn, Karl Heid, Herbert Janisch, Gottlob Kaufmann, Hans Klein, Michael Leber, Georg Schmidtmar und Wilfried Vogt.
70 Jahre: Georg Gaa und Altbürgermeister Werner Weick.
75 Jahre: Auf beeindruckende 75 Jahre Mitgliedschaft dürfen Rudi Baust, Helmut Berlinghof und Artur Engelhardt besonders stolz sein. Alle Geehrten wurden mit Verdienstnadeln, Urkunden und Präsenten bedacht.
Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden: Gerhard Baust, Erika Bless, Irmgard Bohländer, Wolfgang Braun, Friederike Braun, Norbert Eberwein, Herta Engelhardt, Renate Engelhardt, Werner Gaa, Ernst Gund, Waldemar Huckele, Dieter Klaus, Hermine Langer und Elfriede Lankl, des Weiteren Kurt Lemberger, Robert Leuser, Sonja Morath, Horst Mühlhäuser, Philipp Müller, Karl Muth, Rüdiger Neidig, Doris Ochs, Philipp Rhein und Ulrike Röhling sowie Brigitte Scherer, Helmut Schneider, Rolf Schuhmacher, Heinrich Senn, Edelbert Sieber, Richard Wiegand und Heinz Wink.

Jahreshauptversammlung 2011
Jürgen Kolb wieder zum 1.Vorsitzenden gewählt

Der Tätigkeitsbericht des Vorstandes sowie die Berichte der Abteilungsleiter bildeten die Schwerpunkthemen der Jahreshauptversammlung der TSG Eintracht.
Der 1. Vorsitzende Jürgen Kolb konnte in der gut besuchten Dr.-Erwin-Senn-Halle die interessierten Mitglieder begrüßen und eine umfassenden Jahresbericht an die Versammlung richten. Er hatte bei seinem Steifzug durch das zurückliegende Jahr positiv Erreichtes wie Negatives angesprochen. Herausragendes Ereignis war die Wiedereröffnung des TSG Eintracht Vereinshauses im April diesen Jahres. Nur durch großen ehrenamtlichen Einsatz von Mitgliedern konnte die Aufgabe gestemmt werden. Ein Novum ist sicherlich, dass der Verein zwei Vereinsgaststätten besitzt. Kolb forderte die Mitglieder auf beide Gaststätten mit Leben zu erfüllen.
Als nächstes stehen nun Renovierungsarbeiten im TSG Eintracht Clubhaus an, die in der Sommerpause in Angriff genommen werden sollen.
Für beide Gasthäuser wurde eine „Stuhlpatenschaft“ ins Leben gerufen, siehe unten.
Im Berichtszeitraum konnte auch ein Großteil des neuen Trainingsplatzes fertig gestellt werden. Auch hierbei haben sich viele Mitglieder bei den wöchentlichen Arbeitseinsätzen eingebracht.
An dieser Stelle dankte der 1. Vorsitzende allen Firmen die sich mit Geld- und Sachspenden an den Arbeiten beteiligt haben. Er nannte insbesondere die Firmen Containerdienst Berger, Elektro Münch, Innenausbau Schüning und die Baufirma C.V. Wolf.
Außerdem ging sein Dank an die Firmen Welde und Getränke Streck, welche die Getränke für die Mitgliederversammlung kostenlos zur Verfügung gestellt hatten.
Eine große zeitliche Herausforderung für die Mitglieder des Vereinsvorstandes ist der alljährliche Besuch der ca. 250 Ehrenmitglieder, die zur Weihnachtszeit ein Präsent erhalten.
Eine Überlegung sei, die Ehrenmitglieder zu einer besonderen Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit einzuladen und nur noch die Mitglieder zu besuchen, denen es nicht möglich ist, an der Feier teilzunehmen.
Einen positiven Kassenbericht konnte die Kassiererin Erika Stumpf in der Jahreshauptversammlung abgeben. Sie danke sowohl den privaten Spendern, als auch den örtlichen Firmen, die dem Verein seit Jahren verbunden sind und somit zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben.
Die Anzahl der Vereinsmitglieder sei konstant geblieben. Im vergangen Jahr zählte man 1.870 Mitglieder, von denen etwa die Hälfte Jugendliche bis 18 Jahre seien, so die Kassiererin.
Für die Kassenprüfer berichtete Alexander Berlinghof, der zusammen mit Peter Puff die Kasse geprüft hatte, von einer vollständigen, lückenlosen und ordnungsgemäßen, übersichtlichen Kassenführung. Er dankte der Kassiererin für ihre sehr arbeitsintensive Tätigkeit mit den Vereinsfinanzen und schlug der Versammlung die Entlastung vor.
Im Anschluss berichteten die Abteilungsleiter der Fußballabteilung, der Handballabteilung,
der Turnabteilung, der Leichtathletikabteilung, der Tischtennisabteilung und der Karateabteilung sowohl über das sportliche, wie auch über das gesellschaftliche Geschehen in ihren Gruppen. Alle hatten mit einer Bildpräsentation ihre Arbeit und die Aktivitäten dargestellt, die die Versammlungsteilnehmer auf einer großen Leinwand verfolgen konnten.
Zum Abschluss der Mitgliederversammlung informierte der 1. Vorsitzende Jürgen Kolb über eine Veranstaltung die durch den 4. Vorsitzenden Karl-Heinz Engelhardt vermittelt wurde.
Hierbei wird in der Ferienzeit das Mainowa-Fußballcamp Station in Plankstadt machen. Unter Leitung der Eintracht Frankfurt Fußballschule mit Karlheinz Körbel und anderen ehemaligen Profifußballer können Kinder eine Trainingseinheit absolvieren.

Da die Pflege- und Unterhaltungskosten für das weitläufige Sportgelände an der Jahnstraße sehr hoch sind, hat sich die Vorstandschaft entschlossen, einen Aufsitzrasenmäher anzuschaffen um damit die Pflegekosten zu reduzieren. Hierzu wird allerdings noch der geeignete Fahrer gesucht…..

Verein gleicht kleinem Unternehmen
Neujahrsempfang 2011
Die Big Band des Musikvereins unter der Leitung von Michael Heid eröffnete den Neujahrsempfang der TSG Eintracht Plankstadt mit schwungvollen Glenn-Miller-Melodien, bevor Vorsitzender Jürgen Kolb die zahlreichen Gäste in der voll besetzten Dr.-Erwin-Senn-Halle eine Vielzahl von Ehrengästen, unter ihnen Bürgermeister Jürgen Schmitt, die ehemaligen Rathauschefs Werner Weick und Wolfgang Huckele, die Ehrenvorsitzenden Hans Ochs und Claus Huckele sowie zahlreiche Gemeinderäte, Abteilungsleiter und Vertreter anderer Vereine willkommen hieß.
Nach Liedvorträgen der Chorgemeinschaft Plankstadt unter der Leitung ihres Dirigenten Hansjochen Kaube begann Kolb seinen ausführlichen Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr. Aus der TSG Eintracht sei mittlerweile "ein kleines Unternehmen" geworden, dass vor allem den rund 600 Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen "Woche für Woche ein breites Angebot an Bewegung" verschaffe. "Normale" Veranstaltungen seien längst zur Routine geworden, dankte Kolb den verschiedenen Abteilungen und den Vereinsverantwortlichen für die geleistete Arbeit.
Das Trainer-Meeting des baden-württembergischen Karateverbandes und der Gauturntag des Kreisverbandes seien gleich zu Anfang "herausragende Events" gewesen, für die es viel Lob gegeben habe. Der Kinderfasching und der Rosenmontagsball hätten sich erneut als "Renner" bewährt.

Engagierte Mitglieder gelobt
Der Kreisliga-Titel und der Aufstieg in die Landesliga der ersten Handballmannschaft zeugten von einer guten Jugendarbeit, "die immer wieder neue Leute an die Aktivität heranführt". Das Fußball-Jugendturnier, das Handball-Gauditurnier und das Spielfest der Turnabteilung seien weitere Höhepunkte gewesen. Erfreut zeigte sich Kolb über die engagierte Mitwirkung dreier Gruppen aus Handball-, Fußball- und Turnabteilung beim Straßenfest der Gemeinde.
Nicht alle notwendigen Arbeiten auf dem Außengelände hätten im vergangenen Jahr abgeschlossen werden können: Nach dem Rasenplatz, den Laufwegen und den Torstellplätzen seien vor allem beim neuen Wintertrainingsplatz für die Jugend noch einige Baustellen offen. Nach dem Abriss des alten Kassenhauses und der Außenwand zur Jahnstraße müssten noch die Garage in Richtung Messplatz und der Carport für den Mannschaftsbus fertiggestellt werden. Die Anlage um den Hauptrasenplatz sei nicht "in einem für uns akzeptablen Zustand" gewesen, appellierte Kolb an die Verwaltung, den Außenbereich nicht zu vernachlässigen.

Clubhaus renoviert
Im vergangenen Jahr sei die Renovierung des TSG-Clubhauses beschlossen worden, dazu gebe es inzwischen einen detaillierten Plan sowie Angebote einzelner Firmen und die Festlegungen des Vorstands für die Finanzierung und Machbarkeit des Bauvorhabens. Bei der Auswahl des neuen Pächters habe der Verein strenge Maßstäbe angelegt, die Neueröffnung sei für März vorgesehen.
Kolb betonte noch einmal "das gute Miteinander im Verein und im Vorstand", sparte aber nicht mit Kritik an der Denkweise einiger älterer Mitglieder, die immer noch in ihren alten Vereinen verhaftet seien: "Es gibt eben nicht mehr die hier und die da drüben", mahnte er, sich ein Beispiel an der ungezwungenen Art der Vereinsjugend zu nehmen.
Die Kosten für den sportlichen Bereich seien weiterhin über Beiträge abzudecken, deshalb seien diese im Vorjahr "gewaltig erhöht" worden.
Bei der Vorausschau auf das neue Vereinsjahr ging Kolb auf die fest im Terminkalender verankerten Veranstaltungen ein. Bei den notwendigen Arbeiten am Außengelände werde der Trainingsrasenplatz fertiggestellt und das neue Eingangstor eingebaut. Nach der Renovierung des TSG-Clubhauses stünden die Sanierung der Toiletten und des Fußbodens im Eintracht-Clubhaus an, so der Vorsitzende abschließend: "Auch 2011 wird wieder gut mit Arbeit gefüllt sein." Eine neue Satzung sei in Vorbereitung und werde mit der Ehrungsordnung verabschiedet.
Mit dem von der Big Band begleiteten Badner Lied ging der offizielle Teil zu Ende, bevor mit dem vom Verein der Hausfrauen um Thea Fritz liebevoll vorbereiteten Stehempfang mit Wein und Häppchen noch ausreichend Zeit zu Gesprächen und Erinnerungen blieb.

Für Treue zum Verein danke gesagt
Bei der Feierstunde stand zu Anfang des neuen Jahres die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder im Mittelpunkt, von denen jedoch nicht alle persönlich anwesend sein konnten. Vorsitzender Kolb und sein Stellvertreter Karlheinz Ochs überreichten jeweils Urkunde und Ehrennadel des Vereins für 50 Jahre Mitgliedschaft an Wolfgang Doberstein, Ursula Engelhardt, Hermann Gund, Werner Gund, Ludwig Härtinger, Heinz Kretzschmar, Heinrich Lück, Heinrich Senn, Bernhardt Sessler, Horst Waber, Lothar Weigand, Karl-Peter Wettstein und Dr. Wilfried Wolf.
Für 60-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet Johann Berger, Karl-Heinz Berger, Horst Berlinghof, Willi Eichhorn, Hans-Peter Engelhardt, Theo Gund, Werner Gund, Walter Hanselmann, Karl Janson, Meinrad Kapp, Hans Pfisterer und Karl Rothacker.
Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Ursula Bechtel, Karlheinz Benkler, Adolf Berlinghof, Erika Best, Hans-Dieter Böhm, Herbert Braun, Heinrich Brixner, Marlene Dillenburg, Fritz Fackel, Helmut Franz, Erika Kramer, Wolfgang Krawietz, Werner Nordtmann, Wilhelm Roßrucker, Wolfgang Ruppert, Karl Schleich, Dietlinde Schmidl, Dieter Schmidl, Hans-Klaus Schüßler und Werner Seitz.

Hauptversammlung 2010
Investitionen stehen an
Bericht von Mike Junker

„Es ist viel erreicht worden, wir bewegen viel, aber wir können es nicht alleine. Unterstützen Sie uns weiter. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt. Wir müssen sie nur leben.“ Diese Schlusssätze des Vorsitzenden Jürgen Kolb der TSG Eintracht an die 110 Anwesenden der Jahreshauptversammlung fassen eigentlich den Inhalt der etwas über zweistündigen Versammlung gut zusammen. Kolb hatte bei seinem Streifzug durch das zurückliegende Jahr positiv Erreichtes ebenso herausgestellt wie Negatives angesprochen. Rege Bautätigkeit Exemplarisch dabei die weiterhin anhaltende Bau- und Sanierungstätigkeit (schon mit Blick auf das anstehende 125-jährige Jubiläum), die viel auf Eigenleistung und der Unterstützung lokaler Firmen beruht. Auf der anderen Seite die Auseinandersetzung mit dem Pächterehepaar über das nunmehr leer stehende Clubhaus, die sogar vor Gericht ausgetragen wurde. Die dabei fehlenden Einnahmen machen sich durchaus bemerkbar. Es ist nunmehr das Bestreben, und das wurde auch aus dem Plenum unter großem Beifall heraus gefordert, diese Situation schnellst möglich zu verändern. Allerdings kommt der Verein um eine Renovierung nicht herum. Diese könne aber erst angegangen werden, wenn die monetären Fragen geklärt und überschaubar seien, denn Geld ist knapp im Sportverein. Kolb gibt sich vorsichtig: „Das machen wir erst, wenn ich weiß, was es kostet, schnell ist der finanzielle Rahmen gesprengt. Ich trage die Verantwortung und habe die Haftung. Aber wir bemühen uns.“ Dass das sonstige Bemühen honoriert wird, außerdem die Kassenführung „astrein“ ist, bewiesen Entlastung und Neuwahlen, die quasi als reine Bestätigung allesamt einstimmig über die Bühne gingen. Getreu dem Motto, „never change a winning team“, ist die alte auch die neue Vorstandschaft. Aber es verbleiben auch noch offene Baustellen. Die für kommenden Herbst zu überarbeitende Satzung steht noch aus und das Dach der Senn- Halle aus dem Jahr 1958, dem Tagungsort, harrt noch seiner Bewertung. Erst nach einer eingehenden Untersuchung und möglicherweise einer Sanierung, könne über Vermarktungsmöglichkeiten (beispielsweise mittels Solartechnik) nachgedacht werden.
Problem Mehrzweckhalle
Ein weiteres Problem, welches den Verein belastet, aber nicht in seinem Verantwortungsbereich liegt, ist der marode Zustand des Bodens in der Mehrzweckhalle und deren Nutzung überhaupt, wie in Person von Thomas Maier von der erfolgreichen Handball-Abteilung angesprochen. Zu einem stören die vielen Ausfallzeiten; oft sei die Halle ohne Ankündigung verschlossen oder anderweitig genutzt. Es könne auch nicht sein, dass Veranstaltungen stattfänden, bei denen Autos auf dem ohnehin schon beschädigten Boden herumführen und das Verletzungsrisiko in Trainings- und Spielbetrieb weiter steige. Kolb versprach in dieser Angelegenheit, das Gespräch mit der Gemeinde zu suchen, bevor eine längerfristige Sperrung drohe. Er wolle keine Polemik oder Politik betreiben, doch in diesem Zusammenhang fielen ihm Ortseingangsschilder für 30 000 Euro ein . . .
Vorstand kritisiert säumige Beitragszahler
Zu viele im Verein Sporttreibende, die keine Mitglieder sind
Eine „schlechte Zahlungsmoral“ attestierte Erika Stumpf in ihrem Kassenbericht manchen Mitgliedern der TSG Eintracht. Wie schon in den Jahren zuvor wurde angeprangert, dass manche Lastschriften nicht bedient wurden, Säumige, die nun angesprochen wurden, daraufhin austraten. Überhaupt wurde eine „Bereinigung“ des Mitgliederverzeichnisses vorgenommen, Karteileichen ausgelistet. Insgesamt kommt so der Plankstädter Sportverein auf einen leicht negativen Saldo. Von 2036 im Jahre 2008 sank bei 150 Neueintritten die Gesamtzahl der Mitglieder auf 1934, wobei gut ein Drittel davon Jugendliche und Kinder sind. Mit ein Grund, weshalb sich der Etatansatz für 2010 etwas reduziert. Vorsitzender Jürgen Kolb hatte schon berichtet, dass Nichtmitglieder auf Meisterschaftsfotos entdeckt wurden und auch in verantwortlichen Abteilungspositionen gesichtet wurden. Jetzt soll gezielt nach Zahlungsunwilligen gefahndet werden. Die Übungsleiter sind angewiesen, Überprüfungen anhand aktueller Verzeichnisse durchzuführen. Nichtregistrierte sollen gebeten werden, einzutreten, Nichteintrittswillige, die dennoch an Trainingseinheiten teilnehmen, seien zu melden.Kolb überlegt dabei, Gelder auch gerichtlich einzufordern oder eine Inkassofirma zu beauftragen. Schließlich sei dies „eingeplantes Geld, das wir im Budget brauchen“.
Neuwahlen
Im Rahmen der Hauptversammlung der TSG Eintracht fanden Wahlen zum Vorstand statt. Dabei wurde Karlheinz Ochs zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Karlheinz Engelhardt wurde zum vierten Vorsitzenden gewählt. Kassiererin ist Erika Stumpf und Kassenprüfer Alexander Berlinghof

Bericht Schwetzinger Zeitung vom 26.Juni 2010

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7.Oktober 2017 9 -13 Uhr
Annahme von Altpapier, Katalogen, Bücher & Kartonagen auf dem Festplatz, Jahnstraße